Schamanismus ist keine Religion sondern wird als Leben im völligen Sein und im Einklang mit der Natur verstanden. Schamanismus geht davon aus, dass alles beseelt ist und beinhaltet fortan geistiges Wachstum.

Er stammt von den Urvölkern verschiedener Kontinente und ihre Heilweisen werden seit tausenden von Jahren überliefert und praktiziert. Da dieses Wissen in der westlichen Welt immer mehr verloren ging, wurde der westliche Schamanismus neu geprägt, weiter entwickelt und an die neue Zeit angepasst. Der Schamane verbindet sich im meditativen Bewusstseinszustand mit der unsichtbaren Welt, der Urquelle alles Seins. Mit Hilfe seiner spirituellen Helfern kann er Krankheitsursachen finden und mit dieser Energie zur Transformation führen.

Die Hauptthemen in Verbindung mit dieser Arbeit sind die Seelenrückholung, Extraktion und die Arbeit mit den Ahnen.

Im Laufe des Lebens können sich Anteile der Seelenenergie durch schmerzhafte oder traumatische Erlebnisse abgepalten haben. Diese Energie ist nicht verloren, sondern hat den Energiekörper des Menschen verlassen, da es keine andere Möglichkeit gab, die bestimmte Situation zu verändern und zu verarbeiten. Wenn Seelenanteile fehlen fühlen wir uns unvollständig. Man hat das Gefühl nicht wirklich zu Leben und es fehlt essenzielle Lebenskraft. Durch Rückholung der Seelenanteile kommen wir in unsere ganzheitliche Energie und die Lebenskraft wird wieder hergestellt.

Bei der Extraktion werden negative Energien oder Fremdenergien, die sich als Krankheitssymptome zeigen können entfernt, damit das gesunde Gleichgewicht wieder hergestellt wird.

Die Arbeit mit den Ahnen ist besonders wichtig, um mögliche Verstrickungen und Belastungen mit unseren Vorfahren zu klären und zu bereinigen. Die Versöhnung mit den Ahnen wirkt sich nicht nur auf den Einzelnen aus, sondern auf das ganze Familiensystem. Durch diese Befriedung erhalten wir ihren Schutz und Beistand um unsere Lebensziele zu erreichen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte 1980 die Anwendung schamanischer Heilweisen in Bezug auf psychosomatische Krankheitssymptome und zur Erhaltung eines gesunden Wohlbefindens die gleiche Bedeutung zu wie der westlichen Medizin.




Ausbildungen finden immer Samstag und Sonntag statt von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Modul I, Grundlagen - Beginn im Januar
Grundlagen der schamanischen Heilarbeit mit Trommeln und Übungen, wie Reise ich in die schamanische Welt, in die andere Bewusstseinsebene, mit finden des Geburtkrafttieres und Kraftplatz

Modul II, Extraktion - Ausbildungszeitraum April
Dort wird das Wissen, Erkennen und Entfernen von Fremdenergien erlernt.

Modul III, Seelenanteile - Ausbildungszeitraum Juli
Eine sehr wichtige Heilarbeit ist das Zurückholen von verloren gegangen Seelenanteilen, die sich bei Traumata, Unfällen, Schock- oder Belatungserlebnissen abgespalten haben.

Modul IV, Ahnenarbeit - Ausbildungszeitraum November
Die Arbeit mit den Ahnen ist ähnlich einer Familienaufstellung zu sehen. Es wird direkt mit der Energie des Familiensystems und mit den einzelnen Familienangehörigen gearbeitet um die Verstrickungen, Blockaden, Verträge, Gelübde im Heute und aus früherern Generationen aufzulösen und zu transformieren. Diese Heilarbeit wirkt sich auf das ganze Familiensystem aus.

Das Leben ist Veränderung, und ohne Erneuerung ist es unbegreiflich.


(Nicolai Berdjajew)